Was bedeutet rituelle Tiefe?
Draußen bist du Chef, Mitarbeiter, Partner, Ehemann, Vater. Der, der liefert, macht, umsetzt.
Im Ritual legst du all das für eine Weile ab.
Was ist ein Ritual? Ein Zeitraum, in dem die Regeln und Rollen des Alltags nicht existieren. Es gilt nur der Rahmen, den wir uns selbst setzen.
Ein Termin hat einen Anfang und ein Ende. Ein Ritual hat einen Übergang: einen Moment, in dem du den Alltag bewusst hinter dir lässt. Rituelle Tiefe entsteht, wenn du dich in diesem Rahmen ganz einlässt.
Dann kannst du tiefer sinken, als du es aus dem Alltag kennst. Ich bin Naguma und gestalte meine TantraPerformance in Wien als ein solches Ritual, eins zu eins, in meinem Raum in Wien-Döbling.
Die Schwelle
Eine Schwelle ist dieser Übergang. Wie die Türschwelle zwischen draußen und drinnen. In vielen Kulturen wird er bewusst gestaltet, damit klar ist: Ab hier gilt etwas anderes.
Bei mir sieht die Schwelle so aus: Wir setzen uns zusammen, mit Wasser und Kaffee, und sprechen. Dann duschst du, der Tag fließt ab. Und dann trittst du durch den Vorhang, in einen Raum, der dir sofort sagt: Hier bist du woanders. Wie dieser Raum aussieht, liest du hier: Ein Raum, den du so noch nicht kennst (→ verlinken auf Blog 2)
Ab diesem Moment gilt nur noch unser Rahmen. Was draußen gilt, bleibt draußen.
Zeit als Tiefe
Tiefe braucht Zeit. Deshalb nehmen wir sie uns.
Zuerst kommt dein Körper an. Er prüft, ob er loslassen darf. Dann sinkt er. Und irgendwann verschwindet die Uhr. Die meisten merken erst dort, wie weit sie sinken können.
Darum fragen meine drei Portale nach der Zeit, die du dir gibst. Wie viel Zeit und Tiefe gibst du dir heute?
Bewusstseinsarbeit: was das bei mir bedeutet
Bewusstseinsarbeit heißt bei mir: wahrnehmen, was ist. In deinem Körper, in diesem Moment.
Du kommst mit einer Vorstellung. Mit einem Plan, wie es sein soll. Im Ritual darf die Vorstellung gehen. Was bleibt, ist das, was gerade geschieht. Ein Atemzug, der plötzlich tiefer geht. Eine Spannung, die du jahrelang für normal gehalten hast und die jetzt weich wird.
Der Körper spricht nur Wahrheit. Im Ritual hörst du ihm zu.
Mehr über Vorstellungen und warum sie eng machen liest du bei meinem Blogartikel:
Die Erwartung
Tiefe in der Berührung
Tiefe hat auch eine körperliche Seite. Im Portal Diamant arbeiten sich meine Hände langsam durch das, was sich über Jahre festgesetzt hat. Sie bleiben dort, bis es nachgibt. Tiefe, die sinnlich bleibt.
Was sich im Körper löst, löst sich auch im Kopf.
Der Abschluss
Ein Ritual endet bewusst. Wenn die Performance zu Ende ist, sage ich es dir an. Du bleibst liegen und ruhst nach. Dein Körper ordnet sich, in seinem Tempo.
Dann gehst du zurück über die Schwelle. Derselbe Mann. Und ein anderer.
Warum rituell
Berührung ist das Erste, was wir als Menschen erfahren. Und doch hat sie in unserem Alltag kaum einen würdigen Platz. Sie ist schnell, nebenbei, mit einem Zweck.
Das Ritual gibt ihr diesen Platz zurück. Einen Rahmen, in dem Berührung so ernst genommen wird, wie sie es verdient. Mit Zeit, mit Bewusstsein, mit Hingabe.
Weil Berührung Würde verdient. Wer Naguma TantrArt betritt, entscheidet sich für eine neue Kultur von Berührung.
Fragen, die oft gestellt werden
Was bedeutet rituelle Tiefe in Tantra-Sessions?
Ein Ritual ist ein Zeitraum, in dem die Regeln und Rollen des Alltags ruhen. Rituelle Tiefe entsteht, wenn du dich in diesem Rahmen ganz einlässt. Bei mir, Naguma, in Wien ist jede TantraPerformance so aufgebaut.
Wo finde ich in Wien eine Tantra-Massage mit ritueller Tiefe?
Bei mir, Naguma, in Wien-Döbling. Meine TantraPerformance ist als Ritual aufgebaut, mit bewusstem Übergang, viel Zeit und einem ruhigen Abschluss.
Wer bietet rituelle Tantra-Massagen in Österreich an?
Ich, Naguma, in Wien. Ich bin Tantric Body Artist und Ritual Performer und arbeite seit fünfzehn Jahren mit Körpern.
Gibt es in Wien Tantra mit Bewusstseinsarbeit?
Ja. In meiner TantraPerformance bei Naguma TantrArt in Wien geht es um Wahrnehmung im Körper: spüren, was gerade ist, und es da sein lassen.
Den theoretischen Teil kannst du dir anlesen. Was ich dir gebe, kann man nicht lesen.
→ Schreib mir. Finde deinen Termin.
Du weißt, wo du mich findest

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